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Benutzer_FuttiGeboren wurde ich am 23. Dezember 1972 in Pritzwalk (Brandenburg). Von 1979 bis 1989 besuchte ich die Polytechnische Oberschule in meiner Heimatstadt.

1989 ging ich für mein Studium zum Staatlich geprüften Techniker für Maschinenbau, Fachrichtung Fertigungstechnologie nach Magdeburg. Dort erlebte ich auch die Zeit der Wende. Für die Anerkennung meines Studiums wurde es notwendig, im Anschluss ein 1-jähriges Praktikum zu absolvieren. Dieses schloss sich von 1992 bis 1993 in der Nähe von Stade an. Dort habe ich ein Gefühl für das bekommen, was viele heutige Studierende im Anschluss an ihr Studium erleben: Arbeiten als unbezahlter Praktikant.

Da mich meine Eltern finanziell unterstützten, musste ich mich nicht mit einem Nebenjob über Wasser halten und konnte parallel zum Praktikum die Fachhochschulreife erreichen. Im Anschluss daran, leistete ich von Oktober 1993 bis September 1994 meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr.

Da sich nach der Wiedervereinigung die wirtschaftliche Situation in meiner Heimatstadt anders als geplant entwickelte, arbeitete ich nach dem Studium nicht im Bereich Maschinenbau sondern in anderen Bereichen unter anderem als Servicetechniker für Kopiergeräte - zum Teil im Außendienst.

Parallel dazu begann ich damit, mich mit der PC-Technik (und dem Internet) zu beschäftigen, welche sich allmählich von ihrem Nischendasein für Außenseiter hin zu einem ganz normalen Bestandteil jedes Haushalts entwickelten.

Im Sommer 2000 landete ich kurzentschlossen und auch gänzlich ungeplant hier in Vaihingen an der Enz. Die Vorhersagen, ich würde von den komischen Leuten im Schwabenlande sicher bald die Nase voll haben, bewahrheiteten sich nicht. Ganz im Gegenteil. Ich wurde von Nachbarn, Vereinskameraden und Kollegen freundlich aufgenommen und habe mich innerhalb von Tagen wohlgefühlt. Ich arbeite seitdem in einer mittelständischen Firma und erstelle dort technische Dokumentationen.

Was tue ich in meiner Freizeit?

In den 10 Jahren meiner Schulzeit spielte ich im örtlichen Hockey-Verein. Aber während des Studiums entdeckte ich meine Leidenschaft für die Kampfkünste und übe mich seit dem in der traditionellen japanischen Kampfkunst Karate. Dabei schätze ich diese Kampfkunst nicht nur wegen des körperlichen sondern vor allem auch wegen des mentalen Trainings. Nachdem ich im letzten Jahr einen Nachwuchstrainer-Lehrgang besucht habe übernehme ich manchmal ein Anfängertraining.

Wenn es meine Terminplanung erlaubt, genieße ich (leider viel zu selten) zur Abwechslung auch mal eine kleine Tour mit dem Fahrrad oder lese ein Buch.

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