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Wahlen
Thomas Lambeck mit 13,85% bei OB-Wahl Ludwigsburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Eichel   
Sonntag, den 03. Juli 2011 um 23:30 Uhr

Das endgültige Wahlergebnis steht fest - Thomas Lambeck erreichte 13,85%. Damit entfielen 1.683 der 12.148 abgegebenen gültigen Stimmen auf den Kandidaten der Piratenpartei.

Thomas Lambeck war in Baden-Württemberg der erste OB-Kandidat der PIRATEN und stellte gleich einen bundesweiten Rekord auf, den es bei vielen kommenden OB-Wahlen mit Piraten-Kandidaten, zum Beispiel in Neumarkt, zu schlagen gilt.

Auch in Hinblick auf die Berichterstattung vor der Wahl, die den beiden Herausforderern häufig keine  Bedeutung und Ernsthaftigkeit nachsagte, ist dieses Ergebnis als Erfolg zu bewerten.

 

Obwohl Werner Spec mit großer Mehrheit wiedergewählt wurde, stellen diese 13,85% mehr als einen Achtungserfolg dar. In Neckarweihingen, wo Bürgerbeteiligung zur Zeit ein großes Thema ist, wählten sogar 27,27% Thomas Lambeck, der mit dem Thema Bürgerhaushalt für Ludwigsburg und mehr Beteiligung allgemein zur Wahl angetreten ist.

Zu bedauern ist die geringe Wahlbeteiligung, die sich mit 20,19% gegenüber 26% von 2003 noch bedeutend verschlechtert hat. Das bedeutet, dass von 62.320 Wahlberechtigten nur 12.582 Personen zur Wahl gegangen sind und nur 9.461 Menschen Werner Spec gewählt haben.

 
 Der Kandidat und der gesamte Kreisverband bedanken sich bei allen Wählern für ihr Vertrauen. Das Ergebnis gibt uns Kraft für unsere zukünftige politische Arbeit. Ein ganz herzliches Dankeschön geht auch an alle Unterstützer und freiwilligen Helfer, die bei jedem Wetter Flyer verteilt oder Plakate beklebt, aufgehängt, umgehängt oder abgehängt haben.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. Juli 2011 um 12:44 Uhr
 
Oberbürgermeisterwahl Ludwigsburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nedra   
Freitag, den 24. Juni 2011 um 12:26 Uhr

obplakatsmallIn wenigen Tagen ist es wieder soweit. Die Bürger Ludwigsburgs wählen ihren Oberbürgermeister. Neben dem Amtsinhaber treten eine weitere parteilose Bewerberin und der Pirat Thomas Lambeck an. Werner Spec wird von der CDU, den Freien Wählern und den Republikanern unterstützt. Die übrigen im Gemeinderat vertretenden Parteien schicken erst gar keinen Kandidaten ins Rennen. Es hat den Anschein, als ob die Erfolgsaussicht auf den eigenen Vorteil das ausschlaggebende Kriterium ist und nicht das Eintreten für bestimmte politische Sichtweisen und Demokratie durch Wahlmöglichkeit für den Bürger.

Dabei sind Wahlen die wichtigste von den wenigen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. Besonders von Parteien, die sich Bürgerbeteiligung auf die Fahnen schreiben, sollte zu erwarten sein, dass sie die Bürger und demokratische Strukturen ernst nehmen, unabhängig von vielleicht schlechten Wahlergebnissen.

 

Auch der Amtsinhaber redet seit wenigen Wochen viel von Bürgerbeteiligung, hat Flyer mit Phrasen, aber ohne konkrete Beispiele oder Ziele,  in alle Briefkästen verteilen lassen und auch auf seiner Homepage finden sich Statements. Guckt man sich das aber etwas genauer an, merkt man, dass damit keineswegs die Teilhabe an Entscheidungen gemeint ist. Mit Fragerunden und ab an mal Zuhören oder Händeschütteln bei Veranstaltungen ist es mit der Bürgerbeteiligung dann aber genug. Gerade bei jemandem, der für Alleingänge bekannt ist, und in den letzten acht Jahren die Bürger nicht beteiligt hat, ist nicht damit zu rechnen, dass sich dies ändern wird.

 

Thomas Lambeck dagegen setzt sich seit Jahren für tatsächliche Bürgerbeteiligung ein. In Ludwigsburg ganz konkret mittels eines Bürgerhaushaltes. Ein Bürgerhaushalt ist keine einmalige Abstimmung oder Anhörung, sondern ein dauerhaftes Verfahren, das Bürger regelmäßig auf gesamtstädtischer Ebene involviert. Einer breit angelegten Diskussion folgend werden zum Teil finanzielle Entscheidungen (mit-)getroffen oder dem Gemeinderat Vorschläge unterbreitet. Über die Vorschläge und deren Behandlung wird dann Rechenschaft abgelegt.

 

Ludwigsburg hat neue, zusätzliche Partizipationsformen nötig. 74% der Wahlberechtigten sind bei der letzten OB-Wahl zu Hause geblieben. Wir wollen beides ändern und fordern jeden Ludwigsburger auf, wählen zu gehen!

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. Juni 2011 um 09:13 Uhr
 
Kandidatur zur Oberbürgermeisterwahl am 3. Juli 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nedra   
Mittwoch, den 18. Mai 2011 um 23:03 Uhr

ob_bildLieber Leser,


ich bin 38 Jahre alt und lebe seit zehn Jahren in Vaihingen/Enz. Als studierter Techniker arbeite ich bei der Schober GmbH in Eberdingen/Hochdorf.Im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung engagiere ich mich seit einigen Jahren für den Schutz unserer Grundrechte. Seit meinem Eintritt in die Piratenpartei 2009 bin ich dort u.a. als stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Ludwigsburg tätig.

Am 3. Juli wählt Ludwigsburg seinen Oberbürgermeister. Alle acht Jahre haben Sie als Ludwigsburger die Möglichkeit, mitzubestimmen, welchen Weg Ihre Stadt einschlagen soll. Nur 26% haben bei der letzten OB-Wahl Gebrauch von ihrem demokratischen Recht gemacht. Ein deutlich schlechteres Ergebnis als in den meisten anderen Städten des Landes.

Für dieses Jahr erhoffe ich mir eine deutlich höhere Beteiligung. Drücken Sie Ihre Zufriedenheit und besonders auch Ihre Unzufriedenheit durch die Wahl aus. Nur so kommt die Nachricht wirksam an und die Politik kann oder muss sogar reagieren. Ich freue mich natürlich, wenn Sie mir Ihre Stimme geben, aber die Hauptsache ist, dass Sie wählen gehen!

Nur alle acht Jahre zur Wahl zu gehen, genügt jedoch nicht. Stattdessen wünsche ich mir für Ludwigsburg regelmäßige Bürgerbeteiligung. Ein Beispiel dafür ist ein Bürgerhaushalt, wie er in vielen Städten, so auch in Stuttgart, eingeführt wird.
Ein Bürgerhaushalt ist ein dauerhaftes Verfahren, durch das die Bürger in Zusammenarbeit mit der Verwaltung vom Einbringen eigener Ideen, über öffentliche Diskussionen bis hin zur Entscheidung an Teilen des Haushaltes mitwirken.


Mit meiner Bewerbung zum Oberbürgermeister Ludwigsburgs betrete ich politisches Neuland, in das ich mich natürlich einarbeiten muss. Während des Wahlkampfes zur Landtagswahl fiel mir in Gesprächen und Diskussionen mit Bürgern auf, dass es durchaus auch Unzufriedenheit mit dem Amtsinhaber gibt. Diese Unzufriedenheit sollten die Bürger der Stadt auch auf dem Wahlzettel ausdrücken können.
Da ich nicht in Verbindung zu den Mandatsträgern im Gemeinderat stehe, ist meine politische Neutralität sichergestellt.

 

Gerne beantworte ich Ihre Fragen.

Schreiben Sie mir eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder benutzen Sie das Kontaktformular oben rechts.

Telefonisch, um beispielsweise einen Gesprächstermin zu vereinbaren, bin ich unter 0163/6995250 erreichbar.

 

Es grüßt Sie herzlich

Thomas Lambeck

 

Persönliches

Benutzer_FuttiGeboren wurde ich am 23. Dezember 1972 in Pritzwalk (Brandenburg). Von 1979 bis 1989 besuchte ich die Polytechnische Oberschule in meiner Heimatstadt.

1989 ging ich für mein Studium zum Staatlich geprüften Techniker für Maschinenbau, Fachrichtung Fertigungstechnologie nach Magdeburg. Dort erlebte ich auch die Zeit der Wende. Für die Anerkennung meines Studiums wurde es notwendig, im Anschluss ein 1-jähriges Praktikum zu absolvieren. Dieses schloss sich von 1992 bis 1993 in der Nähe von Stade an. Dort habe ich ein Gefühl für das bekommen, was viele heutige Studierende im Anschluss an ihr Studium erleben: Arbeiten als unbezahlter Praktikant.

Da mich meine Eltern finanziell unterstützten, musste ich mich nicht mit einem Nebenjob über Wasser halten und konnte parallel zum Praktikum die Fachhochschulreife erreichen. Im Anschluss daran, leistete ich von Oktober 1993 bis September 1994 meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr.

Da sich nach der Wiedervereinigung die wirtschaftliche Situation in meiner Heimatstadt anders als geplant entwickelte, arbeitete ich nach dem Studium nicht im Bereich Maschinenbau sondern in anderen Bereichen unter anderem als Servicetechniker für Kopiergeräte - zum Teil im Außendienst.

Parallel dazu begann ich damit, mich mit der PC-Technik (und dem Internet) zu beschäftigen, welche sich allmählich von ihrem Nischendasein für Außenseiter hin zu einem ganz normalen Bestandteil jedes Haushalts entwickelten.

Im Sommer 2000 landete ich kurzentschlossen und auch gänzlich ungeplant hier in Vaihingen an der Enz. Die Vorhersagen, ich würde von den komischen Leuten im Schwabenlande sicher bald die Nase voll haben, bewahrheiteten sich nicht. Ganz im Gegenteil. Ich wurde von Nachbarn, Vereinskameraden und Kollegen freundlich aufgenommen und habe mich innerhalb von Tagen wohlgefühlt. Ich arbeite seitdem in einer mittelständischen Firma und erstelle dort technische Dokumentationen.

Was tue ich in meiner Freizeit?

In den 10 Jahren meiner Schulzeit spielte ich im örtlichen Hockey-Verein. Aber während des Studiums entdeckte ich meine Leidenschaft für die Kampfkünste und übe mich seit dem in der traditionellen japanischen Kampfkunst Karate. Dabei schätze ich diese Kampfkunst nicht nur wegen des körperlichen sondern vor allem auch wegen des mentalen Trainings. Nachdem ich im letzten Jahr einen Nachwuchstrainer-Lehrgang besucht habe übernehme ich manchmal ein Anfängertraining.

Wenn es meine Terminplanung erlaubt, genieße ich (leider viel zu selten) zur Abwechslung auch mal eine kleine Tour mit dem Fahrrad oder lese ein Buch.

 

Politisches Engagement

Die Bestrebungen zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland führten mich im Jahr 2006 zum Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

Dort erlebte ich, wie sich aus einer kleinen Gruppe von Aktivisten, die in einem Internetforum entstand, eine Bewegung entwickelte, die die größte Verfassungsbeschwerde in der Geschichte der Bundesrepublik auf den Weg brachte. Menschen mit ganz unterschiedlichen politischen Einstellungen, die eine gemeinsame Idee vereinte:

Kasseler Vision

Auf dem Bundeskongress des AK Vorrat im Jahr 2008 war ich an der Ausarbeitung unserer "Kasseler Vision" beteiligt, die von allen Anwesenden unterzeichnet wurde. Ich stehe absolut hinter der Aussage dieser Vision:
"Die Souveränität des Menschen über seine Daten ist Voraussetzung für die Wahrnehmung seiner Freiheit. Unsere Vision ist eine Kultur, in der die Privatsphäre wieder als eines der wertvollsten Güter angesehen wird. Der Schutz persönlicher Daten ist in unserer modernen Welt unverzichtbar für die Integrität und Eigenständigkeit der Persönlichkeit eines jeden Menschen. Deshalb ist für uns der Schutz persönlicher Daten ebenso wichtig wie der Schutz der körperlichen Unversehrtheit."

 

Es war mein Wunsch, zur Umsetzung dieser Vision beizutragen, der mich schließlich zur Piratenpartei führte, weil ich nur hier das Gefühl hatte, mit Idealisten zusammen zu sein, die sich glaubwürdig für diese Ziele einsetzen.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. Juni 2011 um 12:16 Uhr